Au revoir Ironman
Bonjour Felix
04.09.2010
Vor ziemlich genau einem Jahr haben meine Probleme mit der Achillessehne begonnen und seither hatte ich keinen schmerzfreien Start in den Tag.
Seit 3 Wochen bin ich bei Fr. Dr. Schwab (http://www.medical-center-schwab.at/home.html) und die Theraphie zeigt Wirkung. Heute hatte ich meinen 2ten schmerzfreien Morgenstart :).
Danke an dieser Stelle an Max (http://www.maxrenko.com/) der mir den Tipp gegeben hat.
Diese Woche werde ich mit dem Lauftraining wieder beginnen (aber langsam) hoffe ich bleibe schmerzfrei.
Fazit: Wenn ich Fr.Dr. früher gekannt hätte, hätte ich das Lauftraining im letzten Jahr vermutlich effektiver gestalten können. Zumindest ohne dem schlechten Gefühl das nicht alles in Ordnung ist…aber was solls. Hauptsache jetzt ist alles wieder gut (hoffe es bleibt so).
Natürlich wird man sagen ist Mountainbiken nicht gleich Triathlon…Aber das gleich so ein Leistungsunterschied im Feld ist, mit dem habe ich nicht gerechnet. Normal komme ich bei der Lauferei in die Nähe oder unter die Top 5%, beim Triathlon ca. unter die Top 8%. Da habe ich mir doch gedacht bei einem Mountainbikerennen muss ich doch locker top 20% ausgehen….
Schwerer Denkfehler…heute in Krumbach bei bike the bugles landete ich grad mal in der ersten Hälfte des Feldes :O …ist doch was anderes…schon nach 2km lief ich fast blau :)…
1. nicht in den ersten Startblock stellen
2. nicht mit 180puls in den ersten langen Berg fahren – das Rennen dauert länger als man glaubt :)
3. Essen mitnehmen – das Rennen dauert länger als man glaubt :))
4. 3bar sind zuviel es gibt Gelände und Wurzeln – auweh mein Knie
5. Mountainbikeschuhe kaufen, Rennradschuhe sind nicht optimal :)))
Aber es war ein Spass und ich habe das auch mal gesehen, wird vermutlich eine Fortsetzung geben aber meine Hauptdisziplin wird das Mountainbiken vorerst nicht.
Gründe für das Abschneiden (Ausreden sind super für das Selbstvertrauen):
- off-off Season (seit 2 Monate Couchsport)
- 5 kg zuviel
Das Thema Achillessehne ist wie man sieh bei mir sehr präsent.
Da meine “professionelle” Theraphie erst nächste Woche beginnt bin ich auf “amateur” Ursachenforschung. Indikator sind höhe des Morgenschmerzes auf dem Weg zum WC und länge des Schmerzes d.h. wann bin ich Schmerzfrei (z.b. nach dehnen) mit folgendem Ergebnis:
Laufen: Ganz blöde Idee – Sehnen haben am nächsten Tag erheblich mehr geschmerzt – auch tagsüber
Rennrad: hmmm nicht optimal stärkere Schmerz am nächsten Tag
Mountainbike: perfekt…weniger Schmerz am gleichen Tag und Besserung am nächsten…interessant
Der Unterschied zwischen Rennrad und Mountainbike ist interessant…Was ist anders bei diesen 2 Belastungen…
a) Die Schuhe. Zur Klärung werde ich die Schuhe die ich zum MTB fahren verwende auch mal beim Rennrad verwenden.
b) Die Geometrie: Wenn es nicht die Schuhe waren werde ich den Sattel mal ein wenig runter setzen
c) Die Belastung: Rennrad ist eine kontinuierliche Belastung mit langen Spitzen (am Berg). Beim MTB habe ich subjektiv eine höhere Frequenz und längere “Ruhepausen”
Generell hat sich die Lage ein wenig gebessert. Habe Klebepflaster und Topfen im Einsatz. Aber ein wenig ist schon was! Ich kann am Morgen wieder in das Bad gehen und nicht in das Bad schlurfen. Das wird schon…
Bin gerade von meinem ersten Lauf seit dem Ironman Nizza zurück gekommen. Naja mein Lauf MoJo ist noch nicht wieder da, weiters zieht die Sehne nach dem Lauf.
Werde mich mehr auf Radfahren und Schwimmen verlegen und das Laufen lassen, vielleicht bleibt der Montagsauslauf mit meinen Arbeitskollegen aber meine Hausrunde mit 200Hm werde ich mir sparen.
EDIT: Laufen wird komplett eingestellt…habe bis Montag gebraucht um auf dem Schmerzlevel vor dem Lauf zu landen, hat keinen Sinn. Radln und Schwimmen aber nimma Laufen (punkt)
in den nächsten 3-4 Wochen ist Waffenstillstand an der Achillessehnenfront.
Den a) meine Shiatsu Betreuerin ist 2 Wochen auf Urlaub und b) meine Infiltrationskur beginnt aufgrund von Urlaubsausfall auch erst am 24.08.
Einen Monat nach dem Bewerb habe ich sage und schreibe 2 Radausfahrten gemacht :) Aber es war auch ein Umzug dabei der mich gefordert hat.
Ich habe auch noch nicht Lust auf Sport, das Wetter ist ja auch nicht ideal (verdammt ich fange auch mit Ausreden an).
Im Vordergrund steht das ich meine Achillessehnen endlich in Ordnung bringe, ansonsten ist es mit längerfristigen Sporterfolgen eh essig.
Es wird jetzt breitflächig angegriffen…
Wenn das alles nichts hilft müssen die Beine ab :)
Schon vor geraumer Zeit hatte ich das Bedürfnis nach einem neuen Stadtrad, das die Eierlegende Wollmilchsau werden sollte. Nach langem hin und her stand für mich fest, das es ein Stadtrad auf Basis eines Crossers sein sollte…Meine Freundin hat mich dann aber überzeugt, das ein zusätzliches Rad nicht notwendig ist, schade :)
Aber es steht bei uns ihr altes Merida Mountainbike herum, das ich im Winter das eine oder andere mal genutzt habe. Es ist zwar ziemlich versifft aber stellt eine solide Basis für ein Stadtrad dar…Heute werde ich es mal aus der alten Wohnung abholen und auf unseren Balkon zur Waschung und Begutachtung schleppen.
Was ich machen will:
In meiner Vorbereitung hat es nur 2 wirkliche Probleme gegeben. Die waren aber dafür chronisch.
Zum einen mein Belastungsasthma…dieses ist Geschichte, mit einer Medikamententheraphie konnten wir die Lungenfunktion wieder normalisieren und auch nach dem Absetzen der Medikamente blieb alles normal und ich konnte meine Wettkämpfe im Frühjahr ohne Medikamentenunterstützung machen *juchhu*
Das andere ist irgendwie lästiger nämlich meine Achillessehne(n). Seit letzten August ist meine rechte Sehen gereizt und im Frühjahr kam auch die linke hinzu. Zur Zei ist trotz Sportpause keine Besserung aufgetreten, aber vorige Woche hatte ich eine nicht unerhebliche Belastung durch den Umzug. Jetzt ist meine erste wirklich ruhige Woche und ich zwinge mich auch brav zum Dehnen und Pflegen der Sehne. Ich hoffe das sich in den nächsten Wochen eine Besserung einstellt sonst muss ich nochmal zum Arzt :(
2 Wochen seit Nizza. Ich hatte nicht wirklich viel Zeit über den Bewerb nachzudenken. Die Woche nach dem Ironman verbrachten wir zu 12 in einem Haus in Valbonne. War sehr nett und Flo (Master of Desaster) hat uns mit einem simulierten Bruch des Beines auf Trapp gehalten, aber das ist eine andere Geschichte.
Danach ging es für 2 Tage wieder nach Vorarlberg. Am Dienstag Abend kamen wir in Wien an und das nächste große Projekt stand an. DER UMZUG…
Mittwoch/Donnerstag Wohnung verpacken…
Freitag der Transport. Danke an dieser Stelle an die Firma www.extra-umzug.at sind top und uneingeschränkt weiter zu empfehlen. Umzug in 3 Stock Altbau ohne Lift mit gedrehter Treppe in 8:32 mit 2-3 Leuten (ich bin aber auch brav mitgelaufen *keuch*) Die Zeit hätte ich auch gerne mal bei einer Langdistanz…
Samstag auspacken…
Jetzt am Sonntag sitze ich auf unserer neuen Terasse und habe das erste mal Zeit durchzuschnaufen, die Wohnung gehört nur mehr aufgewaschen dann sind wirs.