Archive for the ‘Triathlon-Project Ironman’ Category

Trainingslager Istrien

Sunday, May 12th, 2013

Tag 4: Regen 105km mit 20km Rennen von Flo und mir und darauf 6km im 4er Schnitt gekoppelt -> so deppat

Tag 5: 130km Runde

Fazit des Trainingslagers, alle Anfängerfehler gemacht und jetzt bin ich bedient.

a) fehlende km vor dem Trainingslager
b) Trainingslager ist kein Rennen. Zuviele Intensitäten
c) Kam mit noch einem leichten Reizhusten in das Trainingslager und jetzt habe ich einen ausgewachsenen Husten.

Naja, jetzt gilt es zu regenerieren und den Husten los zu werden. Noch 2 Wochen bis St. Pölten und die Vorbereitung ist naja suboptimal. zB. seit 4 Wochen nicht mehr im Wasser :)

Habe überlegt den 70.3 diesmal komplett ohne Uhr zu bestreiten, Pulser verwende ich schon lange nicht mehr…wäre interessant.

Trainingslager Istrien

Tuesday, May 7th, 2013

Kurzer Bericht nach dem 3ten Tag Trainingslager mit Flo in Istrien.

Tag 1: Nur kurzes Läufchen, war der Anreisetag

Tag 2: Nette Radrunde mit ca. 105km

Tag 3: 18km Laufen und danach eine “verwachsene” Radrunde mit 95km. Das war nicht unser Tag :)

Details und Fotos gibt es später.

Laufbeine sind zurück aus dem Urlaub

Tuesday, April 30th, 2013

Nach mehr als 2 Wochen nach dem Marathon haben sich meine Beine zurück gemeldet.

Heute der erste Lauf wo nichts mehr weh getan hat und wo ich mich nicht schlecht gefühlt habe, im Gegenteil, ich hab mich blendend gefühlt. 14km in 4:20. So kanns weiter gehen.

12 Tage danach

Friday, April 26th, 2013

So, die ersten Tage seit dem Vienna City Marathon sind vergangen. Im Rückblick hat sich eine tiefe Zufriedenheit mit der Leistung eingestellt. Ist Klasse gelaufen.

Jetzt geht es darum eine Schwimm- und Radform für den 70.3 in St.Pölten am 26.05. aufzubauen, für das stehen mir noch 4 Wochen zur Verfügung, nicht wirklich viel.

Ich habe bereits ein paar Spinning Einheiten und 2 Radeinheiten hinter mir und werde am Wochenende eine “längere” machen.

Die Radkm sind schon mehr als geplant, ist aber dem Umstand geschuldet, dass die Laufmuskeln noch komplett Matsch sind. Bekomme teilweise Muskelschmerzen und Krämpfe beim Laufen. War/bin aber ein wenig verkühlt was der Regeneration nicht gut tut. Morgen versuche ich wieder ein Läufchen und schau wie es geht. Aber die Laufform macht am wenigsten Sorgen :)

2 Wochen vor dem Bewerg geht es mit Flo auf Urlaub/Trainingslager. Dort wo die Sonne scheint. Kann noch alles werden was wir mit dem Auto erreichen können (Kärnten, Südtirol, Istrien,…)

Der Plan ist/war:

Woche Thema Radkm Plan geleistete km
1 15.04.2013 21.04.2013 Recovery 60 120
2 22.04.2013 28.04.2013 Base 90 180
3 29.04.2013 05.05.2013 Base 120
4 06.05.2013 12.05.2013 Trainingslager 600
5 13.05.2013 19.05.2013 Speed 120
6 20.05.2013 26.05.2013 Recovery 120

Marathontrainingspläne von Herbert Steffny – Erfahrungsbericht

Monday, April 22nd, 2013

Eines vorweg, der Eintrag ist meine subjektive Meinung nach Jahren des Trainings mit Steffny Plänen und hat keinen allgemeingültigen oder sonst irgendeine wissenschaftliche Basis.

In der deutschen Laufszene sind zwei Trainer/Traingsplan Schreiber fast allen Läufern ein Begriff. Zum einen Herbert Steffny und zum anderen Peter Greif.

Greif schätze ich sehr für seine Newsletter, dort räumt er mit Mythen und Wundern in einem erfrischend ehrlichen Still auf. Jeder Läufer der diesen Newsletter noch nicht abonniert hat sollte das schleunigst nachholen, auch ein Blick in das umfangreiche Newsletter Archiv zahlt sich aus. Eines sollte man beim Lesen der Newsletter und den Beiträgen der Gastredakteure trotzdem bedenken, Greif betreibt auch einen Onlineshop.

Ich selbst habe seit ich mit Training nach Plan begann nach Steffnys Plänen trainiert. Der Grund war, dass sein Buch „Perfektes Marathontraining“ (http://www.herbertsteffny.de/buchmara.htm) das Erste war, dass ich in die Finger bekommen habe.

Immer wieder wird in Foren und auf Stammtischen diskutiert welche Pläne die Besseren sind und welche Ansätze die Zielführenderen. Greifpläne werden gerne als Ultrahart bezeichnet und Steffnys als was für Weicheier.

Wieso ist das so? Wieso erreichen Hunderte Läufer mit beiden Plänen Ihre Ziele?

Ich kann nur die Steffny Pläne bewerten, da ich nie nach Greif trainiert habe. Verfolge aber immer wieder sehr interessiert die Diskussionen in diversen Foren. Mein Fazit zu den beiden ist, dass sie so verschieden nicht sind. Beide haben grob 3 Kerneinheiten Intervalle, Tempodauerläufe und lange Läufe. Es stimmt, dass die Greif Vorgaben härter sind, aber was viele vergessen Steffny hat viele Wettkämpfe in seinen Trainingsplänen die harte Zielzeiten haben. Rund um diese Wettkämpfe muss darauf geachtet werden, dass der Trainierende seine km sammelt aber auch bis zur nächsten Entwicklungseinheit regeneriert bzw. sich nicht mit der Einheit überlastet und dadurch wieder die Regeneration negativ beeinflusst.

Greif legt zusätzlich sehr viel Wert auf die sogenannte Endbeschleunigung in langen Läufen, wo auf das Marathonrenntempo beschleunigt wird. Aber auch Steffny hat das sogenannte  Cresencdo im Programm.

Meine praktischen Erfahrungen:
Ich habe in folgenden Jahren mit den angegebenen Plänen trainiert:

  • 2007: Plan SUB330: Ergebnis 3:13 (Wien)
  • 2008: Plan SUB300: Ergebnis 2:53 (Wien)
  • 2008: Plan “light”SUB300: Ergebnis 2:57 (NY) 1HM
    1:23 Größenwahn => explodiert
  • 2013: Plan “light”SUB245: Ergebnis 2:47 (Wien)

light bezieht sich darauf, dass ich die Pläne nicht 100% erfüllt habe. 2008 NY war schon das Triathlon Training present und 2013 hatte ich zu Beginn des Planes einfach zuwenig Zeit.

Wie man oben sieht, habe ich die Ziele immer erreicht, außer in diesem Jahr. Aber dafür ist nicht Steffny verantwortlich sondern eine 2 jährige fast Laufpause aufgrund einer Verletzung, fehlende Grundlage da ich erst Ende Dez. in das Training eingestiegen bin, ich habe ca. 15 Einheiten des Planes aufgrund beruflichen und privaten Verpflichtungen gestrichen und die Bedingungen am Renntag waren nicht ideal.

Grundlagen und Vorleistungen:
Wichtig ist, und das übersehen einige immer wieder, dass die Grundlage gelegt wird bevor der Plan gestartet wird. D.h. man sollte schon 6 Monate vor dem Marathon in ein geregeltes Training einsteigen und km sammeln. Des Weiteren müssen auch die Vorleistungen passen. Wenn man zb. ein 10km Zeit von >40min stehen hat sollte man sich nicht den 2:30 Plan vornehmen.

Stimmen die Grundlage und die Vorleistungen kann man sich je nach zeitlicher Flexibilität und Ziel den richtigen Plan raus suchen.

Ich persönlich habe 2008 und 2009 die VCM Marathonpyramide verwendet um mein Grundlagentraining zu steuern (http://www.vienna-marathon.com/?url=pyramide). 2013 war eine Ausnahme, da habe ich einfach nur geschaut halbwegs auf Umfänge zu kommen bevor 10 Wochen vor dem Wettkampf.

Fehler die man nicht machen sollte:

  • Einheiten ohne Idee verschieben/ersetzen:
    Hat man den Plan begonnen, sollte man nur unter Vorsicht Einheiten verschieben oder austauschen. Der Plan hat nur als Ganzes einen Sinn mit seinen Belastungs- und Regenerationsphasen und wenn man ohne Kenntnis Einheiten verschiebt kann das den Aufbau zunichtemachen. Der Klassiker ist „Kann ich den längsten langen Lauf 14 Tage vor dem Wettkampf durch einen Halbmarathon Wettkampf ersetzen“. Was anderes ist einen vollgelaufenen 10er durch z.B. einen Halbmarathon zu ersetzen, das geht schon eher mit gewissen anderen Anpassungen danach…Aber im Zweifelsfall einfach den Plan befolgen und gut ist.
  • Einheiten weg lassen:
    Wenn man beginnt Einheiten zu streichen sollten zuerst die langsamen, nicht die langen, gestrichen werden. Man muss sich aber bewusst sein, das man dann auch sein Ziel anpassen muss. Miles make champions, dieses Gesetzt hat noch keiner wiederlegt :). Sollten mal aufgrund von Krankheit ein paar Einheiten ausfallen ist das aber noch kein Beinbruch
  • Ergebnisse schön reden:
    Wenn man einen Plan begonnen hat und man kann die Vorgaben für die Intervalle und Wettkämpfe nicht erfüllen, dann ist der Plan zu ambitioniert. Es muss jeder Split erfüllt sein, nicht nur der Erste. Insbesondere sollte beim Letzten noch Luft nach oben sein bzw. er sollte sogar der Schnellste sein. Auch Wettkämpfe, egal ob -5°, Wind, Ernährung, etc. auch beim Hauptwettkampf gibt es nie perfekte Bedingungen. Wenn man die Zeit die Steffny vorgibt nicht unterbietet, dann ist die Zielzeit zu ambitioniert. Ausreden/Schön reden wie: Habe das
    falsche gegessen, war ja nicht motiviert, habe lang gearbeitet, habe wenig geschlafen zählen nicht.
  • Erholungswochen nicht einhalten:
    Die letzten 2 Wochen wird kontrolliert die Belastung runter gefahren. Alles andere ist keine gute Idee. Auch hier den Plan vertrauen.
  • Plan wechseln:
    Ich denke einer der größten Fehler ist, dass man aufgrund fehlenden Vertrauens oder guter Ratschläge in der unmittelbaren Marathonvorbereitung den Plan wechselt. Z.B. 6 Wochen vor dem Marathon von Steffny auf Greif wechseln weil die Vereinskollegen über Steffny herziehen. Oder Training aufholen will indem man die Umfänge massiv erhöht. Moderate Übererfüllung ist OK und schadet nicht.

Fazit:
Für mich haben die Steffny Pläne immer wunderbar funktioniert. Er hat „moderates“ Einheiten und setzt die harten Reize mittels Wettkämpfen, was mir persönlich entgegen kommt. Trotzdem habe ich Respekt und eine gewisse „Angst“ zu scheitern vor harten Intervallen oder Tempodauerläufe, hätte ich das nicht wäre der Plan wiederrum zu unambitioniert :).

Das ist der Grund warum ich bis jetzt Greif Countdown nicht probierte, da ich ziemlichen Respekt vor zu vielen allein zu laufenden harten Einheiten habe.

Ich kann die Pläne jeden uneingeschränkt empfehlen und ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn alle Bedingungen eingehalten werden, die Zielzeit erreicht wird.

Ich, wenn ich nochmal einen Marathon laufe, werde aber trotzdem neue Reize suchen und andere Pläne probieren bzw. auf Basis von Steffny anpassen. Ich bin auf einem Niveau angelangt wo ich aus privaten/beruflichen Gründen leider nicht mehr meine Umfänge steigern kann, was für eine signifikante Leistungssteigerung notwendig wäre. Die SUB245 sollen trotzdem im Bereich des Möglichen liegen.

Auch hoffe ich, dass ich langsam die Erfahrung habe um Pläne für mich individuell anpassen zu können. Experimente werde ich keine machen, weil sie schlicht und ergreifend nicht funktionieren z.B. mit meinem Leistungsniveau mit 80km/Woche SUB2:40 :)

VCM 2013 – der Bericht

Tuesday, April 16th, 2013

Der Vienna City Marathon 2013 ist Geschichte

Die Zeit 2:47:42,
Die Platzierung 63er 62er
Das Wetter strahlender Sonnenschein leichter Wind.

Nach 2 Tagen Abstand kann ich mich langsam über das Rennen freuen. Ich bin nicht entäuscht über die Zeit sondern über meinen Kopf. Schon vor dem Start wollte keine Freude oder Rennfieber aufkommen. Zweifel und Unlust beschreiben die Emotionen eher. Es hat sich von Anfang bis zum Ende wie eine Pflichtübung angefühlt. Ich hoffe das war dem Umstand geschuldet, dass es der erste Marathon nach 5 Jahren Pause war und ich nach meiner Verletzung  an die Leistungen anknüpfen wollte. Sollte sich bei den nächsten Laufveranstaltungen keine Besserung der Stimmung einstellen hänge ich die Wettkämpfe an den Nagel :)

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Gestern ging es für eine Stunde ins Schwimmbecken und heute war ich das erste mal in der neuen Saison am Rad. Zwar nur am Spinning Rad aber doch.

Der VCM war der Hauptwettkampf dieses Jahr, aber schon in 6 Wochen geht es zum 70.3 Triathlon in St.Pölten und ich muss noch ein paar Radkilometer in den Koffer packen. Bis jetzt habe ich 0-km (OK die Spinning Einheit und die km am Stadtrad) am Tacho.

Auf diesen Wettkampf freue ich mich riesig weil ich mir keinen Druck mache und es keine Ziele gibt, außer vielleicht ein paar Vereinskollegen zu ärgern ;)

Danach gehts zum Glocknerkönig, dafür gibts heuer einen neuen Laufradsatz mit einer 28-11 Übersetzung…man lernt ;)

Hier noch 2 Fotos (Danke Aliz&Manfred)

km 42

 

 

 

 

 

 

 

 

 

km25

 

2:47:42

Sunday, April 14th, 2013

chaka

Nike Free 3.0 V5 Fazit nach 80km

Sunday, April 7th, 2013

Mein Free 3.0 ist dabei sich nach 750km aufzulösen, daher musste kurzfristig für den Wien Marathon ein Neuer her. Man will ja nicht, das  bei km30 der Schuh platzt. Zum trainieren reicht er sicher noch für ein paar 100km.

So jetzt zum neuen, da er erst Anfang April auf den Markt gekommen ist, gibt es keinen brauchbaren Test in den weiten des Internets. Daher mal gekauft und geschaut.

Das Gefühl vorm ersten Lauf:
- Er fühlt sich etwas enger an als der V3, was aber kein Problem ist.
- Es fühlt sich an wie wenn er besser isoliert d.h. mir wird schneller warm
- Die schmalere Sohle
- Er ist nicht so flexibel wie der V3
- Er ist 16g pro Stk. schwerer :)

Nach 80km inkl Intervalle und langen Lauf:
- Läuft sich sehr gut und dämpft besser als der V3 (vielleicht auch weil er neu ist)
- Keine Probleme, einfach fein
- niedrige Sprengung ist kein Problem

Werde ihn in einer Woche am Marathon laufen, er hat den Test bestanden

 

VCM2013: Woche 10 von 10

Sunday, April 7th, 2013

Woche 10 von 10;

MO: Jogging 60min in 5:20 (11km)
DI: Jogging 40min in 5:20 (7km)
MI: MT 3x1500m in mit 2min Pause (10km)
DO: Dauerlauf 8km in 5:00
FR:——
SA: Jogging 30min in 5:00 mit Steigerungen (6km)
SO: Marathon 2:50-2:45

Tappering Woche startet ein wenig holprig. Fühle mich eigentlich gut, nur die Füße sind irgendwie schwer und heute habe ich bei einem 40min Lauf  Pause aufgrund Kreislaufprobleme machen müssen…hoffe es ist der normale Tappering Blues und es schleicht sich keine Erkrankung an.

Nach den Kreislaufproblemen am Dienstag, habe ich mit einem gscheiten Mittag und Abendessen inkl. Salziges&Bier am Abend dagegengearbeitet. Heute bei meinen letzten Intervallen war wieder alles in Ordnung, denke die letzten Wochen Hungern waren einfach belastend. Hiermit ist Hungern eingestellt. Jetzt habe ich 73kg am Sonntag werde ich mit ca.74kg am Start stehen. Nicht das was ich wollte aber 7kg weniger seit Neujahr ist OK.

 

Laufschuhdrama :)

Wednesday, April 3rd, 2013

Am Sonntag habe ich entdeckt das mein für den Wettkampf geplanter Schuh Abnützungserscheinungen aufzeigt. Auf der Ferse beginnt der Stoff zu reißen. Das ist auch OK nach 750km aber 2 Wochen vor dem Marathon blöd.

Leider ist das gute Stück aus dem Jahr 2011 “Nike Free 3.0 V3″ und daher auch nicht mehr so leicht zu bekommen, vor allem in meiner Allerweltsgröße.

Habe mir gestern das gleiche Modell in der Version 5 geholt, ist aber anders. In der Zwischenzeit hat ein Bekannter von einem Freund mein Wimmern gehört und einen V3 aufgetrieben, der kommt aber erst nächste Woche. Bis dahin schaue ich mal ob ich mit dem V5 warm werde.