Der Vienna City Marathon 2014

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Die letzten 3 Wochen vor dem Wien Marathon bin ich wieder in das Training gekommen. Ein paar gute Einheiten sind sich auch noch ausgegangen. Daher habe ich beschlossen die volle Strecke zu laufen. Ich wollte einfach nicht mehr ein paar Wochen weiter trainieren. Ziel war in 2:45 fertig zu sein. Ist sich nicht ganz ausgegangen, es sind im Endeffekt 2:46.21 geworden. Nach ein paar Tagen Abstand bin ich happy wie es gelaufen ist. Hier der “Langbericht”:
km0-km5: einen Hauch zu schnell angefangen, aber einen guten Rhythmus gefunden und eine gute Pace. Keine Gruppe bzw. keine die sich länger als ein paar hundert Meter gehalten hätte. Ist halt so wenn  HM, Staffel und Marathon gemeinsam starten.

km5-km10: leicht wellig bzw bergauf , pace und Frisur passt, Wind verhält sich noch ruhig.

km10-km15: nix besonders, es geht aber weiter begrauf, Pace wird wie geplant langsamer

km15-km21: Perfekt 1:22.30 durch den Halben, habe aber kurz überlegt ob ich ins Ziel einbiegen soll in Vorfreude auf die Schmerzen die noch kommen werden ;)

km21-km25: Hier passierte mir der einzige “Fehler” ich habe hier schon das Tempo angezogen, fühlte mich gut

km25-km30: noch klar auf SUB245. Merke aber das es nicht mehr so rund läuft und ich falle auf meine alte Pace zurück. Bin aber noch guter Dinge, glatte 4:00min/km würden noch reichen.

km30-km35: ufff, ein auf und ab im Prater, halte aber noch irgendwie die Pace, denke nur mehr von km zu km, die ersten überholen mich, kein gutes Zeichen. Kann mich aber wieder ran kämpfen.

km36: Da wars vorbei, der km geht ganz leicht bergauf und das ganze endet mit einer ca. 30m langen Rampe die am Ende eine rechts Knick auf die Schüttelstraße macht, danach haben mich Stürmböen erwartet…da hat auch der Kopf nicht mehr so mitgemacht.

km36-km40: Ein einziger Murks mit Zeiten zwischen 4:00-4:15

km40-Ziel: Habe mich zusammengerissen und nochmal auf <4:00 beschleunigen können. Die letzten 2km waren noch nie das Problem, die kann man mit reinen Willen “schnell” laufen. Daher denke und rechne ich im Marathon eigentlich immer nur bis km40 :)

Wien ist vielleicht auch zu unrhythmisch, vielleicht muss ich wirklich einmal nach Berlin, Amsterdam,…

Fazit:
Ich denke auch ohne vermurkster Vorbereitung wären keine 2:40 drin gewesen.
– Die letzten 12Wochen sind wichtiger als km schrubben vorher. Natürlich braucht man aber die km um das Training zu überstehen.

Wird es jemals leichter – Nein

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Der Laufanfänger glaubt, dass das Training mit zunehmender Geschwindigkeit und besseren Trainingszustand leichter wird.

Nein ist leider nicht so. Je besser man wird umso härter muss man trainieren um einen Fortschritt zu erzielen. Ist irgendwie eine Spirale, aber zumindest eine nach oben.

Tempoläufe, Intervalle und Umfänge werden immer schneller bzw. höher. Ich merke, dass der Kopf immer wichtiger wird um das Training zu absolvieren. Vor ein paar Jahren war das noch nicht so. Vielleicht muss ich doch mal das eine oder andere Sportpsychologiebuch lesen…

Update – das waren vermurkste 3 Wochen

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Zu meiner Verletzung Anfang März ist gleich drauf ein grippaler Infekt gekommen, der mich für zwei Wochen ausgeschaltet hat. Eine Woche krank und in der zweiten Woche ein Reizhusten der es mir unmöglich machte auch nur schneller die Stiegen hoch zu gehen.

Die ganze Familie ist flach gelegen…

In dieser Woche bin ich wieder dabei das Training hoch zu fahren. Aber im ganzen habe ich 3,5 Wochen Training versäumt darunter 2 Wettkämpfe, 2 lange Läufe und etliche Tempoläufe.

Damit ist das Projekt SUB2:40 beim diesjährigen Vienna Marathon Geschichte. Ich werde versuchen die restlichen beiden Wochen noch zu nutzen und halbwegs wieder in Tritt zu kommen. Der neue Plan ist auf 2:45 anzulaufen und zu sehen wie lange es gut geht.

Verletzungspause II, es geht hoffentlich weiter

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Wie es aussieht beruhigt sich der Fuß wieder schnell, keine Ahnung was es ist.

Gestern bin ich 5km gemächlich gelaufen und es ist eine weitere Besserung eingetreten.
Heute werde ich ihn mal ca. 10km gemütlich antesten.

Nichtsdestotrotz habe ich dadurch eine Umfangswoche inkl. Tempolauf und Langenlauf verloren, also die Schlüsseleinheiten.
Weiters werde ich diese Woche Sonntag wohl nicht zum geplanten 14km Rennen all out antreten (Höchstens der Fuß ist komplett in Ordnung)
Eine Woche drauf ist mein HM Testlauf den ich wohl ohne diese Einheiten absolvieren muss.
Danach bleiben noch 2 intensive Wochen danach Entlastung und Rennen.

Fazit ist ich habe nicht nur 5 Tage verloren sondern eigentlich 2 Wochen “verloren” ob ich das durch den eigentlich langen Aufbau kompensieren kann wird sich zeigen. Ist ja nicht so, dass ich nur mein Niveau halten will sondern es gewaltig verbessern muss im Gegensatz zu vorigen Jahr…

Bitcoin – Meine Gedanken

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Mal ein ganz anderer Post.

Auch an mir ist der Bitcoin Hype nicht vorbei gegangen. Die neue Währung, die Unabhängig von den verdorbenen und konservativen Finanzsystem macht.
Was für ein Versprechen und leider sind und fallen viele darauf rein.

Meine Meinung zu Bitcoin ist nur aus dem Hausverstand heraus.
Ich habe keine, ich kenne niemanden der welche hat, ich vertrete keine Interessen von irgendwelcher Seite -Obwohl ich arbeite in einer Firma die Software und Hardware herstellt von daher müsste ich eigentlich ein Bitcoin Fanboy sein-

Also zu den Fakten. Bitcoin ist eine Währung die errechnet wird und mit jedem Coin steigt der Aufwand für die Berechnung des nächsten Coins. Im Prinzip so vor wie die Primzahlenberechnung. Die Idee ist die Bitcoin Menge zu beschränken, was für jede Währung ein essentieller Bestandteil ist. Denn wenn es unlimitiert verfügbar ist, ist es nichts Wert. Genau den gleichen Mechanismus unterliegt Gold.

Jetzt kommen wir zu meinen Argumenten wieso Bitcoin scheitern muss, eigentlich ist es eh nur eins:

DEFLATION:
Solange die Menschheit nicht aufhört zu wachsen und nicht alle Volkswirtschaften auf den gleichen stand sind, wird die Menge an Gütern (inkl. Lebensmittel) die für uns einen Wert darstellen wachsen. ABER die Bitcoins/Gold tut das nicht im gleichen Umfang. Was passiert wenn die Geldmenge gleich bleibt und die Güter mehr werden, die Preise für jedes Gut sinken, das nennt man Deflation. Und was werden die Leute tun die Bitcoins haben wenn man jeden Tag mehr darum kaufen kann, sie werden es behalten und nicht ausgeben. Das sparen ist aber nicht der Sinn vom Geld, die Volkswirtschaften würden zum erliegen kommen. Daher hat man sich in der industriellen Revolution vom Goldstandard verabschiedet, weil er nicht mehr zu halten war und der Gesellschaft geschadet hätte.

ÖKOLOGISCHER WAHNSINN:
Die Nachfrage für die Bitcoins steigt schneller als die Rechenleistung der Maschinen (siehe erstes Argument) bzw. muss man ja auch die Hardware bezahlen und der Strom der verbraucht wird. Glaubt mir das ist nicht billig. Von daher ist die Bitcoin Idee ein ökologischer Albtraum. Sollte Rechenpower nicht lieber in Forschung gesteckt werden oder in Anwendungen die den Leuten nutzen und nicht in virtuelle “Pseudo”werte?

KONTROLLE:
Ja, eigentlich wollte man damit einen Weg aufzeigen wie man aus dem jetzigen System heraus kommt, das alles andere als Perfekt ist. Aber wie die letzten Nachrichten zeigen ist das nicht der Fall. Börsen werden auf einmal gehackt und die Bitcoins sind weg -wer soll das glauben?-. Anlegerschutz wird es vermutlich nicht geben ;).
Aber eine Währung braucht eine unabhängige Kontrolle, die es in diesem System nicht gibt.

Fazit, lasst die Finger von dem Zeug, ich verspreche euch in ein paar Monaten/Jahren wird es implodieren. Es macht nur die Reich die es erfunden haben, bzw. groß gemacht haben. Meiner Meinung ist das Ärger als jedes Pyramidenspiel und die Leute durchschauen es nicht. Ein schöner Betrug, getarnt mit dem Anarchowesterl…

 

Verletzungspause

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Es ist passiert, vorige Woche hat es mich erwischt. Es ging mir gut und es lief fantastisch. Ich habe ein wenig mit dem Laufstil experimentiert, in Richtung kraftvoller abdrücken.

Meine linke Wade/Sehne, was genau kaputt ist weiß ich noch nicht, hat es nicht ausgehalten.

Im Moment habe ich Schmerzen beim Stiegen steigen und bergauf gehen.

Bin gespannt wie es sich entwickelt, es ist schon besser geworden, eine Woche Trainingspause wird es aber mindestens werden. Wenn es eine Sehnenverletzung ist, dann war es das mit den großen Plänen.

Ich bin traurig aber mit einer Verletzung muss man immer rechnen. Weiter trainieren hat keinen Sinn obwohl es schwer fällt, diesen Fehler habe ich schon mal gemacht und es hat 3 Saisonen gekostet um diesen Fehler wieder auszubügeln.

 

Sportjournalisten oder doch Sportmarionetten

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Mein letzter Dopingpost ist ja gar nicht lange her.

Aber aus aktuellen Anlass muss ich unsere netten Sportjournalisten aus dem unabhängigen Rundfunk fragen ob sie nicht rot werden wenn sie auf ihrer Visitenkarte “Journalist” lesen.

Ist es nicht Aufgabe des Journalisten die Wahrheit zu finden, unangenehme auf Fakten basierte Fragen zu stellen, unklare Antworten zu hinterfragen?

Im Moment passiert dies nicht. Wieso wird ein Dürr bei einem Interview nicht gefragt was er meint mit “er hat den falschen Leuten vertraut”. Wenn hat er vertraut? Auf was hat er vertraut? Das er nicht erwischt wird?

Ein Hr. Gandler und Co-Kommentaror Stadlober mit dem Big Boss Schröcksnadel ziehen ihre PR Show ab und keiner unserer Journalisten sagt STOP Moment mal, Fakten auf den Tisch meine Hrn. und aufhören mit der Gefühlsshow!

Zu welcher Zeit sind Gandler und Stadlober aktiv gewesen, was waren ihre Rollen in der Zeit von Hrn Mayer?

Haben die alle so Angst das sie ihren Job verlieren? Was geht da ab? Wieso zahlen wir für diese “Journalisten”?

Trainingswoche 1/12

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Umfang: 136km (1870Hm)
– IV 5x1km am Berg
– TDL 10km in FMP (Fucking Marathon Pace, für die die die Abkürzung noch nicht kennen ;) )
– DL 32km

Gesundheit:
Anfang der Woche bis Samstag leichte Probleme mit dem Rücken.Ziemlich fertig am Donnerstag, das hat sich aber wieder gegeben.
Achillessehne zwickt, ich muss wieder mehr Stabilitätsübungen und Co machen. War in den letzten beiden Wochen schlampig.

Das waren die Fakten, jetzt kommt das Subjektive. Es geht mir angesichts der Tempoverschärfung und des Umfangs prächtig. Das Training in den normalen Alltag zu integrieren ist eine Herausforderung aber machbar. Am Mittwoch bin ich am Morgen in das Büro und am Abend wieder zurück gelaufen. Zusammen 30km mit Rucksack was meinem Rücken gar nicht gefällt. Mal sehen ob ich eine logistische Lösung ohne Rucksack organisieren kann.

Hinsichtlich Zielzeit werde ich versuchen mich nicht verrückt zu machen, ich schaue einfach das ich so gut wie möglich trainiere, der Rest ergibt sich von selber.

Die FMP Läufe sind hart und ich bin mir nicht sicher ob die Zeiten immer stimmen, da ich noch immer nicht mit GPS laufe sondern mit einer alten Suunto mit FootPod der je nach Schuh, Tempo und Laufstil angepasst werden müsste, auch bin ich mir nicht sicher ob die Google Maps Messungen immer korrekt sind. Für mich heißt das einfach schnell laufen und nicht jede 100m auf die Uhr schauen, das macht sowieso nur langsamer…Der lange Lauf war wieder im Wald mit 800Hm und Endbeschleunigung. Da hat es mir aber ziemlich die Butter vom Brot genommen. Endbeschleunigung nach 26km mit nochmal 200Hm ist auch nicht angenehm :)

Trainingswoche 1/12: Tag eins

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So, der erste Montag in der ersten Trainingswoche vom Projekt 2:40.

Am Sonntag habe ich den 14km im Zuge der VCM Winterlaufserie absolviert. Naja 3:42 Schnitt ist nicht das was ich für 2:40 brauche…Aber unter 2:45 ist realistisch.

Die letzten 6 Wochen Aufbau sind sehr gut gelaufen. Davor gab es 140km in 3 Monaten, also nix.

Die letzten 5 Wochen waren alle über 100km (105/104/108/138/100). Noch nie bin ich mit so einer guten Vorbereitung in einen 12 Wochen Trainingsplan gegangen und auch noch nie so müde. Am Ende des Blocks habe ich schon Tempoeinheiten und Intervalle gemacht. Trotzdem muss ich realistischerweise mein Ziel auf 2:43 ausrichten da ich für 2:40 einfach zu langsam bin.

Wunder gibt es im Ausdauersport nicht…

Warum ich kein Gösser trinke

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Die Skisaison hat wieder begonnen.  Aus dem TV lächeln wieder die Familien der Skispringen, was ich übrigens auch nicht mehr aushalte. Erinnert mich irgendwie an die Familie Putz vom Lutz…Aber die Springer sind nicht das Thema.

Das Thema ist Doping und wie die Medien damit umgehen, im speziellen unser ORF.

Da berichten Sportler ganz offen, dass sie nur mehr mit Schmerzmittel trainieren und Wettkämpfen. Was ja nicht gegen eine Dopingverordnung verstößt aber meine Meinung auch Doping ist. Wenn man nix spürt kann man härter trainieren bzw. härter fahren. Schmerz soll einem schon was sagen.

Aber das ist noch immer nicht der Grund wieso ich kein Gösser trinke.

Der ORF stellt einen Co-Kommentator, Hans Knaus,  ein der ein eine positive Dopingprobe abgeliefert hat (Nandrolon) und dafür auch gesperrt wurde. Nicht nur der ORF ist das scheinbar egal sondern besagter Co-Kommentator ist auch noch bezahlter Werbeträger für etliche bekannte Marken (Fischer, Gösser, Sport2000, etc). Die aktuelle Liste ist auf seienr Homepage zu finden.

Und das ist der Grund wieso ich mir nichts von diesen Marken kaufe. Ich verstehe auch nicht was Firmen bewegt ehemalige Dopingsünder zu unterstützen. Werbeträger tragen ja das Image der Firma, also was soll ich jetzt von diesen Firmen denken inkl. ORF?